Am Dienstag Vormittag waren wir mit unseren Austauschpartnern am lycée Marcel Pagnol, um "live" französischen Unterricht zu erleben. Den ersten Unterschied zu daheim stellten wir bereits vor Schulbeginn fest: Das lycée ist wie die meisten französischen Schulen komplett umzäunt und pünktlich zum Gong schließen sich die Tore. Wer zu spät kommt, muss entweder erfolgreich mit den surveillants, den Aufsichtsleuten, verhandeln - manchmal erwartet auch der Schulleiter die Zuspätkommer an der Pforte... - oder steht eine Stunde vor verschlossenen Türen.
Der Unterricht beginnt für die meisten Schüler um 8.30 Uhr; die Stunden dauern zehn Minuten länger als in Deutschland. Da sich die Klassenzimmer auf insgesamt drei Gebäude und mehrere Stockwerke verteilen, gibt es zwischen den Stunden eine kurze Pause, um in den folgenden Raum zu gelangen. A propos Treppen: Bereits am Morgen muss man seine Fitness unter Beweis stellen, denn um von der Straße zum lycée hinaufzukommen, muss man gefühlte 1000 Stufen überwinden.
Zum Mittagessen trafen wir uns alle in der Mensa, die wesentlich größer ist als unsere in Rothenburg, was aber wenig verblüfft, wenn man bedenkt, dass es am lycée Marcel Pagnol mehr als 1200 Schüler und über 100 Lehrer gibt. Dort stärkten wir uns für den Nachmittag, wo Sport auf dem Programm stand.
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