Schon lange vor der Ankunft der Franzosen hatten wir uns Gedanken gemacht, was wir alles mit ihnen unternehmen sollen. Also hatten wir beschlossen, am Samstag mit einer Gruppe von letztendlich 27 Leuten mit dem Zug nach Nürnberg zu fahren. Abfahrt war um 10:00 Uhr in Rothenburg und nach 1 ½ stündiger Fahrt sind wir in Nürnberg am Hauptbahnhof angekommen.
Nach kurzer Absprache und Planung sind wir zunächst alle zusammen Richtung Fußgängerzone losgezogen und haben dort Uhrzeit und Treffpunkt festgelegt.
Anschließend haben sich kleinere Grüppchen gebildet und los gings mit unserer Tour. Da man aber ein gewisses Hungergefühl verspürte, wurde zuallererst einmal der McDonalds aufgesucht. Nach ausgiebigem Mahl und aller Zufriedenheit in Bezug auf Essen konnten wir nun losziehen und den Franzosen ein bisschen die Innenstadt Nürnbergs zeigen.
Um 2 Uhr trafen wir uns wieder alle und machten uns auf den Weg Richtung Eishalle. Am vorherigen Tag hatte ich von Freunden erfahren, dass der 1. Fc Nürnberg an genau diesem Samstag, an dem wir nach Nürnberg in die Eishalle gehen wollen, ein Fußball Heimspiel hat. Und zufällig liegt dann die Eishalle auch genau neben dem Fußballstadion.
Wir sind also mit einer sehr vollen S-Bahn Richtung Stadion gefahren, wir unter lauter Nürnberg Fans. Dort angekommen ging es immer mit dem Strom von Fußballbegeisterten Richtung Eishalle und Fußballstadion. Auf dem Weg sind wir alle ziemlich erschrocken, da irgendwelche Fußballfans einen Silvesterknaller losgelassen hatten, der mit einem sehr lauten Knall explodiert ist.
In der Eishalle angekommen haben wir uns zuerst Schlittschuhe ausgeliehen und dann konnte der Spaß auch schon beginnen. Denn an diesem Tag war in der Eishalle der Nürnberger Eishockeymannschaft, den IceTigers, Disco angesagt! Und auch wenn der ein oder andere das Eislaufen mehr oder weniger verlernt oder noch nie gemacht hatte, machte allen sehr viel Spaß. Auch hatten wir uns einen ziemlich ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht die Eisparty wieder zu verlassen. Denn genau dann war auch das Fußballspiel beendet und alle Fußballfans strömten aus der Arena heraus!
Deswegen mussten wir nun noch mehr aufpassen, dass wir niemanden in der Menschenmenge verlieren, und erreichten schließlich den Bahnhof wo wir alle in den Zug zum Hauptbahnhof eingestiegen sind.
Da aber so viele Menschen mit diesem Zug fahren wollten, mussten wir uns in kleinere Gruppen aufteilen, dass wir überhaupt in den Zug einsteigen konnten! Und wie es auch kommen musste, wurde plötzlich ein Franzose vermisst! Wir hatten keine Ahnung, wo er in der kurzen Zeit verloren gegangen sein konnte, aber Gott sei Dank war er dann bei einer der anderen Gruppen und am Bahnhof waren wir schließlich wieder alle vereint und konnten beruhigt auf den Zug warten, mit dem wir die Heimfahrt nach Rothenburg wieder antreten wollten!
Als wir dann ohne weitere Zwischenfälle wieder in Rothenburg angekommen waren ging es dann für uns weiter nach Hemmendorf, wo wir uns zum gemütlich Zusammensein getroffen haben, während viele andere an diesem Abend noch auf den TSV Fasching gegangen sind.
Und als wir dann letztendlich nach 24:00 Uhr wieder zu Hause waren, sind wir nur mit dem Ausspruch „müde bzw. fatigués“ in Bett gegangen.
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