Für den Donnerstag war eine kleine Abschiedsfete für die Franzosen von den Lehrerinnen in der Mensa des Schulgebäudes geplant. Alle halfen zusammen, sodass wir ein kaltes Buffet von den Schülern, Getränke von den Lehrerinnen und gute Laune von den Franzosen zusammen bekamen. Auch wenn wir zunächst Schwierigkeiten hatten, ins Gebäude zu gelangen, und sich am Anfang die üblichen Grüppchen bildeten, entfaltete sich der Abend doch als recht angenehm, mit Musik, Tanz und Spaß.
Erst einmal mussten die Betreuerinnen dafür sorgen, dass sich Deutsche und Franzosen beim Essen ein wenig näher kamen, und es keine reinen deutschen und keine reinen französischen Tische gab. Meiner Meinung nach gelang das ziemlich gut, wir unterhielten uns unglaublich amüsant mit unseren Austauschpartnern. Während des Essens wurden Fotos von den jeweiligen Austauschpaaren gemacht. Als alle mehr oder weniger satt waren, wurden die ersten Versuche gestartet Musik und gute Laune unters Volk zu bringen. Da jedoch die meisten nicht wirklich mit der Musikwahl einverstanden waren, und der Schuss eher nach hinten losging, musste schnell für Stimmung gesorgt werden, was dann in Form eines improvisierten Tanzkurses geschah (an dem ich ebenfalls als Lehrer beteiligt war). Da die 10. Klassen des Gymnasiums vor kurzem erst ihren Grundkurs abgeschlossen hatten, versuchten wir den Franzosen den Freestyle beizubringen. Weil das alles jedoch ziemlich chaotisch von dannen ging und niemand wirklich die Schritte verstanden hatte, endete alles in Jumpstyle und Pogo.
Und schon fingen alle an sich langsam gleichmäßig über das gesamte zugängliche Gelände zu verteilen. Einige beobachteten die fußballspielenden Lehrer, die sich zu der Zeit in der Sporthalle aufhielten. Der Rest blieb in der Mensa und tanzte, unterhielt sich, oder aß, wenn er nichts Besseres zu tun hatte.
Gegen elf räumten wir zusammen und verabschiedeten uns voneinander, schließlich wurden die deutsch-französischen Partner einer nach dem anderen abgeholt und machten sich auf den Heimweg.
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